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Der Berber

Die typischen Merkmale des Berberpferdes

 

Kräftig, ausdauernd und genügsam

Rasseportrait: Berberpferde
Das Berberpferd ist der einzige Hund, den man reiten kann. Mit diesem Satz wird oft die extreme Menschenbezogenheit des Berbers charakterisiert. Sie stellt keine zufällige Eigenschaft einzelner Berberpferde dar, sondern ist vielmehr das Ergebnis einer jahrtausendelangen Formung und strengen Zuchtselektion dieser Rasse.
Traditionsgemäß wuchsen die Berberpferde in engem Kontakt mit der Besitzerfamilie auf.
Zwar wurden sie vor den Zelten der Beduinen (Berber) gehalten.
Zum Abfohlen holte man die Stuten jedoch ins Zelt. Die Fohlen tranken dann ihre erste Milch nicht an den Stuten, sondern aus der Hand des Besitzers, der die erste Milch abmolk.
Ergänzt wurde diese enge Bindung zum Menschen durch eine strenge Selektion der Zucht. Hengste kamen erst spät zum Deckeinsatz. Nach dem ersten Decken wurde strengstens überprüft, ob das Sozialverhalten einwandfrei geblieben war. Wenn dies nicht der Fall war, kam der Hengst nicht mehr zum Einsatz.
Heute sind diese Verhältnisse im Maghreb (Algerien, Marokko, Tunesien) kaum noch anzutreffen. Um so wertvoller sind die Berberpferde, die in Typ und Anlage dem alten Berber entsprechen.
Die größte Bedrohung stellt die Vermischung der Rasse des Berberpferdes – die selbst viele Rassen veredelte – mit anderen Rassen dar. Die Einkreuzung anderer Rassen wird immer häufiger durchgeführt, zum Beispiel, um allein schon höhere Geschwindigkeit bei der Fantasia erzielen zu können.
Dies ist der Grund für die strengen Regeln der deutschen Zuchtbuchordnung, in der einzig die Einkreuzung von Araberhengsten zugelassen ist.

von Heike Schirmböck